Babybauch, Lagerfeuer und Marshmallows. Nein, doch keine Marshmallows!

Sieht diese Mami nicht wunderschön aus? :) Die liebe Regina durfte ich am Anfang ihrer Schwangerschaft kennenlernen und freute mich sehr, als sie mich später fragte, ob ich nicht mit ihr und ihrem Mann Jimmy ein Baby Bauch Shooting machen möchte. Klar! Und wie ich das möchte!

Wir haben schon lange im Voraus über eine Idee gesprochen, ein Lagerfeuer zu machen. Regina wollte dazu Marshmallows mitnehmen und sie über dem Feuer halten. Als wir bei der Location angekommen sind, haben wir festgestellt, dass der gepackte Korb mit allen nötigen Dingen für unser Vorhaben wohl doch Zuhause geblieben sein muss. Vermutlich hätte sich jede andere Frau darüber aufgeregt, ganz egal, ob sie selber oder ihr Mann den Korb vergessen hat. Aber nein, Regina stand vor dem fast leeren Kofferraum, sah zu uns auf, zuckte mit den Schultern und sagte "Dann haben wir eben keine Marshmallows mit. Schatz, kannst du schnell zu einem Laden fahren und noch was holen?"

Während der Jimmy sich auf die Suche nach Marshmallows im nächsten Supermarkt machte, haben wir versucht ein Lagerfeuer zu machen. Und das mit Erfolg! Als wir am Ufer zu der geplanten Stelle gingen, lagen überall Grillanzünder rum, die für uns sehr hilfreich waren. Denn unsere haben wir ja Zuhause vergessen. Was für ein Zufall!
Die Frauen können wohl ein Lagerfeuer selber machen, liebe Männer! Lasst nur die Grillanzünder überall rum liegen! Den Rest machen wir schon! :)

Der Jimmy kam ohne Marshmallows wieder, denn es gab keine mehr. Hatte aber dafür Kekse und Donuts dabei. Es sollten wohl keine Marshmallows an dem Tag sein :) Da jetzt alle beide da waren, legten wir mit dem Shooting los. An dem Abend gab es so ein schönes Licht! Ich hätte Stundenlang weiter fotografieren können, aber da wäre die Sonne vermutlich schon längst weg... Das Shooting war so schön entspannt, ich merkte die Zeit gar nicht mehr. Wie Regina danach sagte, es war weniger wie ein Shooting und mehr wie ein Treffen mit Freunden... So empfand ich das auch und so war es wirklich.

Danke euch dafür, dass ich bei diesem wichtigen Punkt eures Lebens dabei sein durfte und herzlichen Glückwunsch zu eurem Baby!!!













































Mein Weg zur Fotografie...

Dass ich irgendwann mal Fotograf sein werde, hätte ich niemals gedacht. Ich dachte immer, ich würde irgendwas mit Reisen machen. Reisebürokauffrau oder so. Meine Eltern sind mit mir als Kind sehr viel gereist, wofür ich sehr dankbar bin! Und ich glaube, dass dies mein Leben sehr geprägt hat und ich deswegen auch heute sehr gerne reise. Daher dachte ich, dass mein beruflicher Weg mich in diese Richtung bringen wird und, dass das mein Ding wäre.


Aber, wie ich euch schon erzählt habe, war ich auf einem kaufmännischen Berufskolleg und habe nach einem Jahr abgebrochen. Dort war ich, weil ich dachte, ich möchte Reisebürokauffrau werden. Leider durfte ich dann feststellen, dass der ganze Papierkram, der uns beigebracht wurde, überhaupt nichts für mich ist. Ich konnte es mir einfach nicht vorstellen, genau das mein Leben lang zu machen.
Es fühlte sich irgendwie nicht richtig an. Ich war da falsch.


Irgendwann habe ich meine Bedenken unserem Klassenlehrer gegenüber geäußert und er hat mich verstanden und versuchte mir zu helfen. Er sagte zu mir "Ich sehe, dass Sie sich bemühen. Aber dennoch ist das hier nichts für Sie. Seinen Beruf muss man nicht nur können, sondern lieben und auch Spaß daran haben. Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit Sophie? Versuchen Sie Ihr Hobby zum Beruf zu machen."


An dieser Stelle DANKE!!! an meinen damaligen Klassenlehrer für diese Worte. Wie Recht er doch hat! Damals habe ich leidenschaftlich getanzt und super gerne alles und jeden mit einer kleinen Digitalkamera von meinen Eltern fotografiert und die Fotos nachher mit irgendwas bearbeitet. Daran hatte ich schon immer Spaß! Also, war für mich klar, dass ich mich vielleicht mehr mit Tanzen oder mit dem Fotografieren beschäftigen sollte.

Bei meinem nächsten Besuch in der Tanzschule sah ich auf der Theke Flyer von dem Fotostudio liegen, wo ich mich direkt beworben habe und letztendlich das Jahrespraktikum und die Ausbildung machen durfte. Wenn ich mich an die Fotos aus meiner Bewerbungsmappe erinnere, kann ich nur den Kopf schütteln. Denn jetzt verstehe ich, dass die Fotos zwar hübsch waren, aber nicht gerade etwas, womit ein Fotostudio was anfangen könnte. Dazu muss man natürlich sagen, dass noch nie ein Profi vom Himmel gefallen ist. Ich glaube, bei jedem waren die Anfänge nicht sonderlich vorzeigbar. Aber irgendwie muss man doch anfangen :)



Nach dem Jahrespraktikum stand für mich fest "Das will ich machen! Und nichts anderes!" Aber wenn ich ehrlich bin, nach einem kurzen Praktikum von zwei Wochen hätte ich wahrscheinlich nur sagen können, dass ich Spaß habe. Aber ich hätte mir nicht 100% sicher sein können, dass ich genau das machen möchte. Was sind schon zwei Wochen? Was kann man da lernen? In einem Jahr macht man irgendwie alles ein Mal mit. Ob Hochzeitssaison oder die stressige Weihnachtszeit. In zwei Wochen ist das eher unmöglich. Dieses eine Jahr war gut für mich, um zu verstehen, was ich wirklich in meinem Leben machen möchte.


Ja, ich wollte Fotografin werden...


Lovely Family - Shooting mit Lilli & Alexander

Heute an diesem regnerischen Tag will ich euch ein paar Fotos von einer wundervollen Familie zeigen, die ich vor Kurzem fotografieren durfte. Wir haben uns bei Lilli & Alexander Zuhause getroffen, haben dort das Shooting angefangen und sind nachher für weitere Fotos raus auf eine Wiese gegangen. Die Kinder haben super mitgemacht und die kleinen Mädchen scheinen jetzt schon die Kamera zu lieben :) Und die Kamera liebt sie!

Ich habe mich bei dieser tollen Familie sehr willkommen gefühlt, weswegen das Shooting sehr locker und vertraut war. Ich danke euch dafür!