Einen Fotografen für die eigene Hochzeit zu finden ist sehr wichtig. Denn wenn alles nach Plan läuft, sollte die Hochzeit möglichst nur ein Mal in eurem Leben statt finden. Von diesem einzigartigen und einem für euch sehr wichtigen Tag soll es definitiv tolle Erinnerungen fürs Leben geben. Ihr wollt später euren Kindern und Enkelkindern diese Fotos zeigen und erzählen können, was da gerade vor sich ging, als dieses Foto entstanden ist und mit ihnen zusammen in schönen Erinnerungen schweben. Diese Fotos werden eure eigene Geschichte schreiben.
Wie wichtig das für euch ist, entscheidet ganz alleine ihr. Die einen legen da viel Wert drauf, die anderen gar keinen. Hauptsache man hat irgendwas vorzuzeigen...
Doch wenn euch diese Erinnerungen viel Wert sind, habe ich hier ein paar Tipps für euch, wie ihr den richtigen Fotografen für eure Hochzeit findet!
1. Fragt eure Freunde und Verwandte nach einer Empfehlung
Viele von ihnen haben sicher schon das eine oder andere Shooting gemacht, ob Familienfotos, Babyfotos, ein Pärchen-Shooting. Oder haben selber geheiratet und hatten einen Fotografen, den sie euch weiterempfehlen würden. Oder sie haben einen Fotografen in Aktion auf einer Hochzeit gesehen, dessen Fotos toll waren und würden sich für euch nach dem Namen erkundigen.
Wenn ihr euch im engen Umkreis nach einem Fotografen umhören würdet, würden euch eure Freunde ehrlich sagen, was sie gut und weniger gut fanden und euch dementsprechend einen Fotografen empfehlen oder eben nicht. Auf Aussagen dieser Menschen könnt ihr euch ja meistens verlassen.
2. Suche im Internet
Im Internet findet man zahlreiche wundervolle Hochzeitsfotografen! Sehr viele tolle Fotografen sind auf Facebook über Verlinkungen von Freunden auf schönen Fotos zu finden. Oder auch auf irgendwelchen Blog-Fanpages auf Facebook, den ihr folgt. Wenn irgendwer von euren Freunden ein professionelles Foto postet, schaut doch mal nach, ob da nicht der Fotograf verlinkt worden ist oder ob das Foto nicht direkt vom Fotografen ausgestellt worden ist. So findet ihr sicher auch jemanden, der nicht von so weit weg kommt.
Außerdem gibt es viele tolle Hochzeitsblogs! Ich könnte da manchmal Stunden verbringen und mir die Fotos und Ideen für Hochzeiten anschauen, obwohl ich schon verheiratet bin. Die Fotos auf solchen Blogs sind Arbeit eines Hochzeitsfotografen, der sicherlich irgendwo im Post erwähnt wird. Haltet Ausschau nach seinem Namen.
Aber auch auf Seiten wie z.B. www.fotografenpara.de findet ihr zahlreiche Fotografen! Es ist alles ganz einfach, man muss nur die Augen offen halten.
3. Portfolio ansehen!
Dann schaut euch unbedingt das Portfolio des Fotografen an! Unbedingt! Nicht nur ein Foto auf Facebook oder sonst wo. Blättert ruhig durch alle Alben und geht auch mal auf seine Homepage und schaut euch auch dort um. Denn wenn euch nur ein Foto anspricht, heißt es lange nicht, dass euch alle anderen Fotos auch ansprechen werden. Wenn es nicht der Fall ist und dieser Fotograf eure Hochzeit festhält, dann habt ihr vielleicht nicht so viel Glück mit dem Ergebnis. Denn es wird nicht das sein, was ihr euch erhofft habt.
Manche Pärchen machen den Fehler und schauen sich nicht ausreichend um... Doch jeder Fotograf hat seinen Stil und seine Handschrift, die sich in seiner Arbeit widerspiegelt und entweder man mag es oder eben nicht. Doch wenn nach der Hochzeit euch irgendwas nicht gefallen sollte, was aber definitiv der Stil des Fotografen ist und man es aus allen seiner Arbeiten entnehmen kann, kann man dem Fotografen nicht die Schuld in die Schuhe schieben. Denn alle Fotografen zeigen offen ihre Arbeit, gerade damit ihr wisst, welche Handschrift jeder von ihnen trägt. Daher schaut euch bitte die Fotos ganz genau an! Diese müssen eurem Geschmack entsprechen!
4. Die Chemie muss stimmen
Wenn ihr euch viele Fotos von eurem möglichen Hochzeitsfotografen angesehen habt und diese euch begeistern, dann nimmt Kontakt zu ihm auf und macht ein Treffen aus, um euch kennen zu lernen. Auch das ist unglaublich wichtig und alles andere als Zeitverschwendung!
Warum ist man nicht mit allen und jedem Menschen befreundet, den man kennt? Weil die Chemie nicht immer stimmt. So ist es auch hier... Natürlich muss man nicht die besten Freunde mit dem Fotografen werden. Doch man muss sich verstehen und auf der gleichen Welle sein. So ein Treffen kann viel bewirken. Entweder geht ihr mit einem guten und vertrauten Gefühl nach Hause oder ihr habt etwas Schlimmes verhindert. Während des Gesprächs merkt ihr schon, ob ihr euch mit dem Fotografen wohl fühlt oder ob die Stimmung irgendwie angespannt ist. Es muss einfach passen. Wie ein Deckel auf den Topf. Die Fotografen haben hin und wieder auch das Gefühl "Leider ist es nicht mein Hochzeitspaar". Und wenn ihr das Gefühl habt "Es ist nicht unser Hochzeitsfotograf", dann ist er/sie das auch nicht. Das Bauchgefühl spielt eine große Rolle, vertraut darauf.
5. Persönliches Gespräch
Bei dem ersten Treffen könnt und sollt ihr selbstverständlich alle möglichen Fragen stellen, die euch interessieren und euch wichtig sind.
Wie zum Beispiel diese Fragen:
Wie geht der Fotograf vor?
Wie bekommen wir unsere Fotos?
Ist der Fotograf flexibel und mobil?
Wie sehen die Preise und Pakete aus?
Wie sieht es mit Anfahrtskosten aus?
Was ist alles inklusive?
Wie lange warte ich auf meine Fotos nach der Hochzeit?
Wie hoch ist die Anzahlung?
Wann müssen wir den Rest der Summe bezahlen?
Stellt der Fotograf unsere Fotos im Internet aus?
usw...
Alles, was ihr wissen wollt, könnt ihr bei diesem Termin fragen. Ihr solltet ihm aber auch von euren Hochzeitsplänen erzählen. Die Fotografen sind auf vielen Hochzeiten unterwegs und haben sicher den einen oder anderen Tipp, um eure Hochzeit noch schöner zu machen. Ihr könnt auch nach Empfehlungen für andere Dienstleister fragen, falls ihr gerade am Anfang eurer Planung steht. Ich bin mir sicher, da wird euer Fotograf euch da sehr gerne unterstützen.
6. Sagt, was euch wichtig ist!
Ihr solltet keine Angst haben Dinge, die euch am Herzen liegen anzusprechen! Lieber macht ihr euren Fotografen vor der Hochzeit darauf aufmerksam, als mit Vorwürfen danach. Wir - Fotografen können nicht wissen, welche Dinge euch besonders wichtig sind, wenn ihr es uns nicht sagt. Im Nachhinein ist es für euch ärgerlich, da der Tag vorbei ist und es nicht dieses eine Foto von euch gibt, dass ihr aber so gerne hättet. Und für den Fotografen ist es in dem Moment ärgerlich, wenn ihr ihm Vorwürfe wegen dieser einen Sache macht, die er einfach nicht hätte wissen können.
Wenn euch während der Hochzeit einfällt, dass eine Sache euch wirklich wichtig ist, dann geht zu dem Fotografen und sprecht ihn darauf an. Ein "Würdest du bitte ein Foto von xy machen, solange du noch da bist?" reicht vollkommen.
7. Der Preis
Der Preis ist natürlich für eure Planung sehr wichtig, sollte jedoch nicht das entscheidende Kriterium sein. Wenn mich jemand aufgrund meines Preises buchen möchte aber nicht aufgrund meiner Fotografien, dann sage ich offen, dass sie mich nur dann buchen sollen, wenn auch meine Arbeit gefällt und nicht nur der Preis. Für euch sind es Erinnerungen fürs Leben und wenn ihr einen Fotografen nur wegen der verlockenden Zahl unter dem Strich bucht, kann es sein, dass es nicht gut geht...
Auf welchem Weg auch immer ihr euren Hochzeitsfotografen findet und wenn euch eure Hochzeitsfotos und Erinnerungen wichtig sind, dann hört auf euer Bauchgefühl... Das Portfolio ist definitiv wichtig und sollte euch ansprechen aber vergesst das Menschliche nicht! Wir sind alle nur Menschen und nicht alle vertragen sich gut. Ihr solltet auf eurer Hochzeit dem Fotografen (aber auch anderen Dienstleistern) vertrauen und nicht darüber nachdenken, dass sie sich vielleicht nicht so viel Mühe geben würden, weil euer "Verhältnis" recht distanziert ist und ihr euch eigentlich gar nicht kennt.
Ihr solltet euch vertrauen und wissen, dass euer Fotograf weiß, was ihr wollt und dass ihr wisst, warum ihr euch für diesen Fotografen entschieden habt...
Wie habt ihr euren Hochzeitsfotografen gefunden? Und wann wusstet ihr, dass er/sie der/die Richtige für eure Hochzeit ist?
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Rustic Wedding
Dieses wundervolle Shooting hatten wir bereits im Sommer. Ich durfte dieses wunderschöne Paar Diane & Rudi an diesem sonnigen Tag fotografieren und viele tolle Menschen kennenlernen. Es war voller Wohlfühlatmosphäre, Liebe zum Detail und Vertrauen. Irgendwie war es so, als ob wir uns alle schon lange kennen würden, was den Tag um so schöner machte...
Das Shooting wurde im rustikalen Stil gehalten, was die Location, Dekoration und die kleinen Details super unterstrichen haben.
Ich will aber nicht zu viel erzählen. Seht einfach selbst, was an dem Tag entstanden ist :)
Viel Spaß!
Das Shooting wurde im rustikalen Stil gehalten, was die Location, Dekoration und die kleinen Details super unterstrichen haben.
Ich will aber nicht zu viel erzählen. Seht einfach selbst, was an dem Tag entstanden ist :)
Viel Spaß!
Visagistin: https://www.facebook.com/NiaHairMakeupArtist/
Dekorateurin: https://www.facebook.com/pages/Lafleur-Deko-Hochzeitsdeko-und-Floristik/
Gebäck/Speisen: https://www.facebook.com/essenliebenleben/
Brautpaar: Diane & Rudi Wiens
Brautkleid: https://www.facebook.com/pages/Brautmode-Festdeko-Mirau/
Text und Unterstützung: https://www.facebook.com/TrauDichFee/
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Babybauch, Lagerfeuer und Marshmallows. Nein, doch keine Marshmallows!
Sieht diese Mami nicht wunderschön aus? :) Die liebe Regina durfte ich am Anfang ihrer Schwangerschaft kennenlernen und freute mich sehr, als sie mich später fragte, ob ich nicht mit ihr und ihrem Mann Jimmy ein Baby Bauch Shooting machen möchte. Klar! Und wie ich das möchte!
Wir haben schon lange im Voraus über eine Idee gesprochen, ein Lagerfeuer zu machen. Regina wollte dazu Marshmallows mitnehmen und sie über dem Feuer halten. Als wir bei der Location angekommen sind, haben wir festgestellt, dass der gepackte Korb mit allen nötigen Dingen für unser Vorhaben wohl doch Zuhause geblieben sein muss. Vermutlich hätte sich jede andere Frau darüber aufgeregt, ganz egal, ob sie selber oder ihr Mann den Korb vergessen hat. Aber nein, Regina stand vor dem fast leeren Kofferraum, sah zu uns auf, zuckte mit den Schultern und sagte "Dann haben wir eben keine Marshmallows mit. Schatz, kannst du schnell zu einem Laden fahren und noch was holen?"
Während der Jimmy sich auf die Suche nach Marshmallows im nächsten Supermarkt machte, haben wir versucht ein Lagerfeuer zu machen. Und das mit Erfolg! Als wir am Ufer zu der geplanten Stelle gingen, lagen überall Grillanzünder rum, die für uns sehr hilfreich waren. Denn unsere haben wir ja Zuhause vergessen. Was für ein Zufall!
Die Frauen können wohl ein Lagerfeuer selber machen, liebe Männer! Lasst nur die Grillanzünder überall rum liegen! Den Rest machen wir schon! :)
Der Jimmy kam ohne Marshmallows wieder, denn es gab keine mehr. Hatte aber dafür Kekse und Donuts dabei. Es sollten wohl keine Marshmallows an dem Tag sein :) Da jetzt alle beide da waren, legten wir mit dem Shooting los. An dem Abend gab es so ein schönes Licht! Ich hätte Stundenlang weiter fotografieren können, aber da wäre die Sonne vermutlich schon längst weg... Das Shooting war so schön entspannt, ich merkte die Zeit gar nicht mehr. Wie Regina danach sagte, es war weniger wie ein Shooting und mehr wie ein Treffen mit Freunden... So empfand ich das auch und so war es wirklich.
Danke euch dafür, dass ich bei diesem wichtigen Punkt eures Lebens dabei sein durfte und herzlichen Glückwunsch zu eurem Baby!!!
Wir haben schon lange im Voraus über eine Idee gesprochen, ein Lagerfeuer zu machen. Regina wollte dazu Marshmallows mitnehmen und sie über dem Feuer halten. Als wir bei der Location angekommen sind, haben wir festgestellt, dass der gepackte Korb mit allen nötigen Dingen für unser Vorhaben wohl doch Zuhause geblieben sein muss. Vermutlich hätte sich jede andere Frau darüber aufgeregt, ganz egal, ob sie selber oder ihr Mann den Korb vergessen hat. Aber nein, Regina stand vor dem fast leeren Kofferraum, sah zu uns auf, zuckte mit den Schultern und sagte "Dann haben wir eben keine Marshmallows mit. Schatz, kannst du schnell zu einem Laden fahren und noch was holen?"
Während der Jimmy sich auf die Suche nach Marshmallows im nächsten Supermarkt machte, haben wir versucht ein Lagerfeuer zu machen. Und das mit Erfolg! Als wir am Ufer zu der geplanten Stelle gingen, lagen überall Grillanzünder rum, die für uns sehr hilfreich waren. Denn unsere haben wir ja Zuhause vergessen. Was für ein Zufall!
Die Frauen können wohl ein Lagerfeuer selber machen, liebe Männer! Lasst nur die Grillanzünder überall rum liegen! Den Rest machen wir schon! :)
Der Jimmy kam ohne Marshmallows wieder, denn es gab keine mehr. Hatte aber dafür Kekse und Donuts dabei. Es sollten wohl keine Marshmallows an dem Tag sein :) Da jetzt alle beide da waren, legten wir mit dem Shooting los. An dem Abend gab es so ein schönes Licht! Ich hätte Stundenlang weiter fotografieren können, aber da wäre die Sonne vermutlich schon längst weg... Das Shooting war so schön entspannt, ich merkte die Zeit gar nicht mehr. Wie Regina danach sagte, es war weniger wie ein Shooting und mehr wie ein Treffen mit Freunden... So empfand ich das auch und so war es wirklich.
Danke euch dafür, dass ich bei diesem wichtigen Punkt eures Lebens dabei sein durfte und herzlichen Glückwunsch zu eurem Baby!!!
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